TRANSFORMATION


Transformation ist die Umwandlung und damit einhergehende Umstrukturierung. Der Ausgangspunkt wird verändert, etwas Neues entsteht. Der Prozess kann in seiner Dauer unterschiedlich sein und  verschiedene Zustände hervorbringen. Transformation bedeutet das Nutzen von etwas bereits Bestehendem.















Der Bestand dient der neuen Struktur als Ressource, Hülle und Imaginationsraum.









Unter dem Einfluss der Jahreszeiten und den Bedürfnissen der Bewohnern wird ein Öffnen und Schließen möglich, welches unterschiedliche Grade zwischen privat, nachbarschaftlich und öffentlich zulässt.









Zwischenzustände in transformativen Prozessen bilden als situative Momentaufnahmen neue Freiräume. Sie entziehen sich typologischen Ordnungsprinzipien und können durch komplexe Sinnzusammenhänge unterschiedlichste Synergieeffekte ermöglichen.












Leerstehende Gebäude werden durch additive Struktur für die Gesellschaft geöffnet und bleiben der Stadt so erhalten.







Durch das Krematorium wird der menschliche Körper transformiert und dem natürlichen Stoffkreislauf beigeführt.

Was wäre wenn Architekt*Innen Verantwortung für die gesamte Existenz ihrer Entwürfe, inklusive Rückbau, Nachnutzungen und Zerfall tragen würden?

















Das Umbauen war aus finanziellen Gründen, besonders in ländlichen Kommunen, eine häufige Methode. Fast jedes zweite Kulturhaus entstand durch Bauen im Bestand.











Durch die Witterung wird die Oberfläche von Lehm abgetragen und verändert im Laufe der Zeit ihr Erscheinungsbild.